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6 Ökologische Spartipps, die du gewiss noch nicht kanntest. (Teil 1)

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Ökologisch sparen ist für alle gut!

 

Ich habe mal so richtig meine alte Bumsbirne da oben angeschmissen, um dich mit ökologischen super-duper Tipps zu versorgen, die nicht nur unsere Umwelt schonen sollen, sondern im besten Fall auch deinen Geldbeutel.

 

Ich persönlich liebe ja diese Listen, die einen mit Spartipps für den Alltag versorgen. Allerdings wiederholen diese sich meiner Meinung nach oft.

 

Jeder kennt mittlerweile die Standard-Tipps wie: "Nimm den Bus oder Fahrrad zur Arbeit.", "Laß deine Geräte nicht im Standby-Modus und benutze Energiesparlampen." etc.

 

Daher habe ich versucht einmal ein paar unkonventionelle Spartipps aufzulisten und habe mich dabei hauptsächlich von meinem eigenen Haushalt inspirieren lassen. Denn manchmal sind es diese kleine Dinge, die sich ganz einfach ändern lassen. Ich hoffe auch für dich ist etwas Neues dabei :)

 

Hier also meine Liste mit den Spartipps 1-6 (weitere folgen ;)).

 

1. Brotbeutel: 

 

Wenn ich zum einkaufen gehe, nehme ich immer meinen Brotbeutel mit. Wenn ich dann beim Bäcker Brot oder Brötchen kaufe, gebe ich der Verkäuferin den Beutel und bitte sie die Ware dort hinein zu geben.

 

Stell dir mal vor, wie viel Plastik und Papier das spart, da Brot ja für Viele ein Grundnahrungsmittel ist. Stell dir mal vor, ALLE würden immer ihren Beutel mitnehmen. Wie groß wäre wohl der Plastikberg, den man in einem Jahr sparen würde??!!

 

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2. Obst- und Gemüsebeutel: 

 

Dasselbe mache ich mit Obst und Gemüse. Leider ist ja fast jedes Gemüse im Supermarkt bereits verpackt. Manches Obst und Gemüse, wie Karotten, Salat, Knoblauch, Ingwer, Bananen etc. kann man oft einzeln kaufen. Ich bevorzuge dann auch Obst und Gemüse, welches nicht verpackt ist.

 

Die Beutel kannst du natürlich hin und wieder heiß waschen und nicht vergessen den Brotbeutel nach dem Brötchenkauf zu entkrümeln *haha*.

 

Es ist keine Schande, wenn man seine Beutel mal vergisst oder spontan einkaufen geht und dann keinen dabei hat..Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern bewusster zu werden und so viel zu tun, wie man kann.

 

3. Schmeiß dein Föhn weg!:

 

Na gut, wollen wir mal nicht übertreiben. Du kannst deinen Föhn natürlich behalten. Aber ich muss sagen, ich habe dieses Haareföhnphänomen irgendwie nie so richtig verstanden. Ich habe wirklich lange Haare und benutze nie einen Föhn. Wenn du den Föhn weglässt, schlägst du drei Fliegen mit einer Klappe.

  • Erstens schonst du die Umwelt, weil du weniger Strom verbrauchst.
  • Zweitens schonst du deinen Geldbeutel, weil du weniger Strom verbrauchst.
  • Und drittens schonst du deine Haare und Kopfhaut enorm, weil du sie nicht ständig mit megaheißer Luft durchpustest.

Du könntest einwenden, dass du kurz vor der Arbeit duschen gehst. Ja und? Warum müssen Haare denn immer sofort trocken sein?

 

Ich lasse meine Haare immer an der Luft trocknen, auch wenn ich sofort danach raus muss. Ich saß immer mit feuchten Haaren in der Schule. Wen kümmerts? Nach spätestens einer Stunde sind die Haare trocken und butterweich.

 

Wenn es im Winter wirklich bitterkalt ist und ich sofort nach dem duschen raus muss, dann benutze ich ausnahmsweise den Föhn und trockne damit nur kurz meine Kopfhaut und den Ansatz meiner Haare an.

 

Jetzt könntest du noch einwenden, dass deine Frisur nur gut aussiehst, wenn du sie föhnst. Ok, sorry, aber das kann ich eh nicht verstehen. Sich eine Frisur schneiden zu lassen, die nur gut aussieht, wenn man sie föhnt? Wie unpraktisch. Aber Respekt für so viel Einsatz für dein Aussehen. Ich wäre dafür viiiiiiiel zu faul!

 

4. Pflanze Kräuter an:

 

Ich versorge mich grundsätzlich mit all meinen Kräutern selber. Kräuter sind super-gesund und verleihen jedem Gericht oder Smoothie das gewisse Etwas.

 

Auch wenn du nur eine kleine Stadtwohnung hast, ist es grundsätzlich kein Problem deine eigenen Kräuter anzupflanzen, denn es gibt immer irgendwo ein kleines helles Plätzchen, wo etwas wachsen kann.

 

Und du glaubst nicht, was es alles für Möglichkeiten gibt, selbst an den kleinsten Fensterbänken noch mehr Platz zu schaffen. Die meisten Kräuter wachsen wie Unkraut und viele benötigen nicht viel Pflege. Samen bekommst du nahezu überall.

 

Ich pflanze so viel an, dass ich vor dem Winter noch genug übrig habe. Dann ernte ich alles, schneide es klein und friere es ein. Super-praktisch.

 

Du kannst dir auch zu Beginn der Saison einen Topf (z.B. Basilikum) kaufen und ihn dann einpflanzen. Dann halten sie ewig, weil sie mehr Platz haben und kommen in der Regel nach dem Abschneiden immer neu nach. Viele Kräuter haben auch tolle Blüten, wie z.B. Schnittlauch, und verschönern dein Zuhause. 

 

Du bist zu faul oder hast keinen grünen Daumen? Ich kann nur sagen probiere es nochmal aus. Es macht Spaß Samen in die Erde zu setzen und zu sehen, wie alles nach und nach wächst und gedeiht. Ich fühle mich dann immer ein bisschen wie Gott *hehe*.

 

Ist es nicht außerdem wunderbar, dass man sich selber ernähren kann? Und darüber hinaus Geld und eine Menge Plastik spart? 

 

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Ökologisch-praktisch-gut! Hier siehst du mein persönliches Kaffee-Set.

 

5. Kaffee ohne Pads und Kapseln:

 

Dieser neue Trend, dass man in Kaffeemaschinen nur einen Pad oder eine Kapsel einlegen muss, mag ja praktisch sein - aber Leute mal ehrlich! Wundern wir uns wirklich, warum unser gesamter Planet mit Plastik zugemüllt ist, wenn wir so leben?

 

Auch, wenn einige Hersteller damit werben, dass ihre Kapseln recycelt werden. Experten sagen, dass maximal 50% davon recycelt werden.

 

Es geht so einfach nicht. Wir können nicht dermaßen faul sein und uns dann über tonnenweise Plastikberge beschweren. Holt euch einen Vollautomaten, die sind mittlerweile auch nicht mehr so teuer wie früher. Außerdem ist es deutlich billiger Kaffeebohnen zu kaufen, als diese Kapselseuche.

 

Oder macht es wie ich - ganz konventionell mit Filter oder aber auch mit diesem oberpraktischen Kaffeteil, wo ich einfach nicht weiß, wie das heißt. Wer hilft? (Ok, ich habe mittlerweile erfahren, es heisst: "press coffee maker")

 

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6. Pflanze generell an:

 

Du hast eine Terrasse, einen Garten oder Balkon? Dann kannst du dir einiges an Gemüse und Obst selber anpflanzen. Es macht wirklich Spaß und alles, was du selber erntest, musst du nicht nur nicht kaufen. Außerdem,

  • Ist es nicht in Plastik verpackt.
  • Wurde es nicht gespritzt.
  • Entstand es nicht in konventioneller Landwirtschaft.
  • Und fördert somit weder Bienen- und Vogelsterben noch Monokulturen. 

Es hat also ganz klar sehr viele Vorteile, auch wenn es mit ein wenig Mühe verbunden ist. Aber ich bin ja ganz klar überzeugt davon, dass genau das ein großes Problem in unser faulen Konsumgesellschaft ist.

 

Wir wollen zu jeder Zeit - immer - alles - auf einfachstem Wege haben - vor allem Nahrung. Und wundern uns dann, dass wir krank werden und die Umwelt zerstört wird. Ne ne, Leute - so funktioniert das nicht.

 

Aber zurück zum Thema. Ich kenne einige tolle Gärtner, die einen großen Garten haben aber ausschließlich Blumen oder Zierpflanzen anpflanzen. Das verstehe ich immer noch nicht so ganz, vor allem weil es einfach ganz tolle essbare Pflanzen gibt, die auch toll blühen und äußerst dekorativ sind.

 

Meine Lieblingspflanzen sind z.B. die Kapuzinerkresse und Borretsch. Wunderbar herrlich blühen sie und ihre Blüten sind essbar, einfach köstlich und unglaublich gesund. Bei der Kapuzinerkresse kann man sogar die Blätter essen. Außerdem sind sie herrlich dekorativ und peppen jede Stulle, aber auch Kuchen und alle anderen Gerichte auf! Beide wachsen wie Unkraut und die Bienen lieben sie! Ist das nicht wunderbar?!

 

Aber auch viele andere Pflanzen wie Tomaten oder Erdbeeren wachsen auf Balkonen, Terrassen und Co. Mal abgesehen davon, dass aus eigenem Anbau alles doppelt so gut schmeckt wie gekauft! Gebt nach dem ersten Jahr nicht gleich auf, denn am Anfang macht man doch so einige Fehler! Lest euch doch mal ein, was für euer Zuhause am besten geeignet ist, vielleicht wird aus euch ja ein kleiner Hobby-Bauer *hihi*.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jule M. (Freitag, 03 August 2018 23:49)

    nice, weiter so!